Webdesign Schwarzer-Knick Babenhausen
DSGVO – Datenschutz Grundverordnung
26. April 2018

Website-Relaunch: Handeln Sie, bevor Ihr Web-Auftritt peinlich wird!

webdesign schwarzer-knick

webdesign schwarzer-knick

Website-Relaunch: Handeln Sie, bevor Ihr Web-Auftritt peinlich wird!

Stell dir vor, du bist im Internet, und keiner bemerkt es. Das kann sehr unterschiedliche Gründe haben. Aber ein Symptom gibt es, das fordert ziemlich eindeutig bestimmte Konsequenzen: nämlich, wenn Ihre Website früher einmal gut besucht war und Nutzer zu Kunden gemacht hat – und das jetzt vorbei ist. Dann ist in der Regel eine Rundumerneuerung fällig: der Relaunch Ihrer Website. In Ausnahmefällen können Performanceeinbrüche zwar auch an Ihrem Geschäftsmodell (Verleih von VHS-Videokassetten?) liegen. Das ist aber ein anderes Thema.

Ein Website-Relaunch ist echte Arbeit. Die gute Nachricht dabei: Richtig gemacht, bringt Ihnen die neue Website einen sprunghaften Marktvorteil, zumindest gegenüber vorher. Die schlechte Nachricht: Aus falschen Gründen oder technisch fehlerhaft durchgeführt, kann der ganze Aufwand am Ende sogar erheblichen Schaden anrichten.

Gute und schlechte Gründe, die eigene Homepage zu erneuern

Vielleicht sind Sie einfach unzufrieden mit Ihrer Website, vielleicht wird es aber auch einfach dringend Zeit, etwas an ihr zu ändern. Hier sind ein paar zentrale Punkte, die ältere Websites oft ins Abseits schubsen:

  • Ungeeignet für Mobilgeräte: Frühere Systeme bzw. Webdesigns waren für die Darstellung von Website-Inhalten auf Desktop-Bildschirmen ausgelegt. Sie funktionieren gerade noch auf größeren Laptops; auf Tablets nur noch notdürftig und auf Smartphones einfach saumäßig. Inzwischen läuft aber über die Hälfte der Suchanfragen über Mobilgeräte, zunehmend auch im B2B-Bereich. Einige der folgenden Punkte haben zumindest auch mit dem ThemaMobile Marketing zu tun.
  • Benutzerfreundlichkeit: Manchen Websites merkt man noch an, dass es zum Zeitpunkt ihrer Freischaltung genügte, überhaupt online zu sein, um cool zu wirken. Lange Ladezeiten, wirre Menüstruktur, umständliche Seitennavigation und Ähnliches werden aber inzwischen einfach nicht mehr akzeptiert.
  • Fehlerhafte Links: Sowohl interne Links (Weiterleitungen von einer Seite auf eine andere in derselben Website) als auch solche zu externen Seiten sammeln sich mit der Zeit an und machen einen verwahrlosten Eindruck.
  • Keyword-Fehler: Keywords sind nicht alles, aber ohne Keywords ist alles nichts, wenn es darum geht, über Suchmaschinen gefunden zu werden. Probleme gibt es sowohl, wenn intelligent eingefügte Keywords überhaupt vernachlässigt wurden, als auch beimKeyword-Stuffing, d. h. wenn zu viel des Guten getan wurde.
  • Inhaltliche und technische Mängel: In den letzten Jahren haben sich etliche Standards eingebürgert, deren Verletzung neben Stirnrunzeln bei informierten Seitenbesuchern sogar handfeste Konsequenzen bis hin zu Abmahnungen nach sich ziehen kann, z. B. fehlende bzw. fehlerhafte Datenschutz-, Impressum– und Cookiehinweise, überholte oder umständliche Kontaktseiten, lasche Sicherheitstechnik bei der Seitenübertragung (HTTP- stattHTTPS-Protokoll) oder Einbindung von Social-Media-Buttons ohne die erforderlichen Hinweise. Es lohnt sich auch zu überprüfen, ob Ihr Content Management System (CMS) überhaupt noch in der Lage ist, erforderliche Updates zu schlucken; veraltete Systeme können erhebliche Performance- und Sicherheitsprobleme verursachen.

Motive für einen Website-Relaunch, abgesehen von diesen exemplarischen Fällen mit echtem Handlungsbedarf, können aber auch nur einem „Nice-to-have“ geschuldet sein – oder einfach für die Katz. Wenn Sie z. B. ohnehin erhebliche Teile des Inhalts ändern oder erweitern, ist es sinnvoll, auf den restlichen Seiten Texte zu optimieren, Bilder zu aktualisieren sowie Layout und Design zu verbessern – zentrale Aufgaben der Suchmaschinenoptimierung also bis hin zum kompletten Relaunch. Zweifelhaft bis nutzlos ist ein Relaunch, nur um ein zeitgemäßes Design einzuführen. Wenn Trendsetter zu sein nicht gerade zur Kernidentität des Unternehmens gehört, fließt hier viel Aufwand und gutes Geld in Maßnahmen, deren Effekte allgemein überschätzt werden, die Nutzerfreundlichkeit ebenso wie die Unverwechselbarkeit der Seite beschädigen können und systematisch kurzlebig sind.